Bar/Cafe ohne Namen/Bedford Café
Wie auch immer der Laden gerade wirklich heißt: Nach rechtlichen Problemen mit einem anderen Namen wird die Bar zumindest im Volksmund "Bar ohne Namen" genannt und einige besonders große Scherzkekse haben sich nach den Maikrawallen in der Schanze 2001 den Namen "Bar ohne Fenster" ausgedacht. Die Bar zieht saabfahrende Kundschaft aus dem gesamten Verbreitungsgebiet an. Abends ein Lokal, um welches man einen weiten Bogen machen sollte, wenn man nicht dazugehören will. Angenehm ist es hingegen morgens/vormittags. Man kann sehr gut frühstücken, es ist fast immer ein Platz frei, man kann die Kreuzung und die Piazza beobachten und es gibt eine große Zeitungs- und Zeitschriftenauswahl. Mal ehrlich, ab und zu gucken wir ja doch ganz gerne mal in The Face.
O.K., das haben wir davon, dass wir The Face nie gekauft haben. Nun ist sie eingestellt worden.
Öffnungszeiten:
täglich 10-2
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Schulterblatt 72
20357 Hamburg
Tel: 040 43 18 83 32
keine Webadresse bekannt
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Clochard
Hamburger Kiezlegende mit ebenso legendärem kostenlosem Schmalzbrotangebot. Es ist für einige zartbesaitete Neuhamburger oder Gäste sicherlich eine Mutprobe, die Stufen hinauf zum Clochard zu steigen. Schon auf der halben Treppe wird einem die Flasche Korn für 21 EUR (fast ganz korrekt von den alten 41 DM umgerechnet) offeriert und einmal oben angekommen schallt Heavy Metal aus einer Musicbox in einer schön abgerockten Kaschemme entgegen. Sakkoträger sind eindeutig in der Minderheit. Langhaarige Kuttenträger und andere Gestalten der Nacht finden sich hier zusammen und kickern oder trinken oder tun meist beides. Im Sommer lockt ein recht großer Balkon zur Reeperbahn nach draußen. Dass dieser rundum und oben vollverzäunt ist, zeigt, was hier sonst mit den leeren Flaschen passieren würde. Nach kurzem Aufenthalt entspannt sich hier aber auch der Neuling, verirrter Banker unterhält sich redselig mit ewigem Soziologiestudenten. Hier ist man Mensch, hier darf man's sein.
Öffnungszeiten:
rund um die Uhr
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Reeperbahn 29
20359 Hamburg
Tel: 040 319 62 30
www.derclochard.de
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Daniela Bar
Früher trashiger, heute mit roten Lederwänden schicker eingerichtet. Das Publikum hat sich mit dem Inventar und der Umgebung gewandelt und ist ebenfalls deutlich teurer gekleidet als früher. Dennoch lässt es sich hier für ein paar gekühlte Getränke aushalten. Der Blick gleitet immer wieder über das geschmackvolle Gemälde an der Wand. Stehen ist hier übrigens Volkssport, die wenigen Sitzkanten bieten nur wenige und unbequeme Sitzmöglichkeiten. Also eine Bar für Leute mit Stehvermögen. Wenn man denn das Glück hat, einen der Stehplätze zu bekommen. Am Wochenende steht man nach Öffnen der Tür vor einer Menschenmasse. Ist nun leider auch dem Tische-nach-draußen-Zwang der Piazza verfallen, auch wenn man sich mit diebstahlgefährdeten orangenen 70ies-Plastiksesseln von den Biertischen der Nachbarn abhebt. Achtung: Es gibt nichts zu essen und die Bierauswahl ist bescheiden.
Öffnungszeiten:
Mai-Sep ab 16h
Okt-Apr ab 21h
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Schulterblatt 86
20357 Hamburg
Tel. 040 - 430 28 72
www.daniela-bar.de
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Egal-Bar
Schön abgerockte Bar in der Marktstraße, unweit der Marktstube. Hier trifft man nette Menschen, aber es sollen - wie aus zuverlässiger Quelle zu hören war - auch ab und zu die Fäuste fliegen. Action pur also, nichts für Angsthasen. Besondere Highlights sind in dieser Kneipe der Kickerraum, in dem man zwar den Spieltisch, ansonsten aber kaum die Hand vor Augen sieht und vor allem und zuerst das legendäre Do-it-yourself-System in Sachen Plattenauflegen: An der Bar ist ein Buch erhältlich, in dem man sich als Hobby-DJ für einen Termin eintragen kann. Es gibt keine Eignungs- oder Geschmackskontrolle, der jeweilige Barkeeper muss an dem Abend damit klarkommen - die Gäste können ja fliehen. Für Abwechslung ist hier also auf jeden Fall gesorgt.
Öffnungszeiten:
Mo-So: 21-open end
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Marktstr. 131
20357 Hamburg
Tel. 040 - 432 90 768
www.egalbar.de
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Geyer
Cafe/Bar an einem ruhigen Platz auf dem Kiez, der im Sommer auch eine angenehme Außengastronomie ermöglicht - wenn nicht gerade einen "Großstadtrevier"-Szene dort abgedreht werden muss. Innen typischer Studenten-Werber-Medien-Künstler-Look mit lauter, aber ausgewählter Musik, häufiger auch von DJs handgemacht aufgelegt. Das - allerdings günstige - Essen kommt ganz offensichtlich aus der Mikrowelle und wird nicht gerade für den Eintrag in den Michelin sorgen. Als Café und Bar aber eine gute Adresse und eine angenehme Abwechslung zum sonstigen Angebot in lower St. Pauli (bzw. streng genommen Altona).
Öffnungszeiten:
So-Do: 13-2
Fr/Sa: 13-3.30
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Hein-Köllisch-Platz 11
20359 Hamburg
Tel. 040 - 31 03 18
keine Webadresse bekannt
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Gloria Bar/Plus
Historisch zunächst nur ein Raum (Gloria), später kam das "Plus" dazu. Hier gehen tagsüber sich modern findende BWL-Studenten einen Kaffee trinken und abends trifft sich alles, was zumindest einen Anzug im Schrank hat. Also fast alle. Seitdem das portugiesische Bier abgeschafft wurde, gibt es einen Grund weniger hinzugehen, in der Ecke aber das Cafe/die Bar, die noch am nettesten ist. Gelegentlich gibt es ein DJ-Programm, wenn man romantische oder philosophische Gespräche führen möchte, sollte man die Kneipe dann meiden, weil es meist zu laut ist. Die Snacks sind empfehlenswert. Schräg gegenüber gibt es tagsüber übrigens noch die Gloria Baby Lounge, ein ungewöhnlicher, aber mittlerweile recht erfolgreiche Versuch, Mütter und Vätern mit Kindern den täglichen Latte M. zu ermöglichen.
Öffnungszeiten:
Mo-Fr ab 10
Sa/So ab 11
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Bellealliancestraße 31-33,
20259 Hamburg
www.gloriabar.de
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Marktstube
Die Kneipe mit dem unscheinbaren Namen war Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre eine Keimzelle der beginnenden deutschen Punkbewegung. Davon ist heute allerdings nicht viel zu sehen. Nach einigen Besitzerwechseln, bei denen die Kneipe einrichtungstechnisch offensichtlich erheblich aufgemöbelt wurde, wird sie nun von Luka Skywalker, ehemaliges Mitglied der Band Brüllen und feministische Vorkämpferin, betrieben. Zweiter Name der Marktstube ist daher auch "Luka Skywalkers Salon". Hier darf man angestrengt politisch diskutieren, guten DJs beim Plattenauflegen zuhören und das köstliche Augustiner probieren. Den vermeintlichen Szenedrink Caipirinha gibt es hier nicht, weil Frau Skywalker meint, damit bestimmtes Volk aus dem Laden raushalten zu können/wollen. Mal wieder einer dieser unangenehmen Fälle linker Distinktion, auch wenn das Getränk natürlich kein vernünftiger Mensch mehr trinken möchte. Bis zu einer vertretbaren Uhrzeit lässt sich die Betreiberin immerhin dazu hinreißen, etwas Essbares zu kredenzen - wenn es voll wird, gibt es aber nichts mehr. Trotzdem ein schöner Treffpunkt im Karoviertel, nur zum Kickern muss man 100 Meter weiter zur Egal-Bar.
Website kündigt noch Eröffnung an - soweit zum Thema Aktualität bei dieser Site.
Öffnungszeiten:
Mo-Sa 21 - open end
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Marktstraße 119
20357 Hamburg
www.lukaskywalker.de/salon.html
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Meanie Bar
Kleine Bar, die über dem Molotow (und dazugehörig) Ziel jeder geschmackvollen nächtlichen Kieztour sein sollte. Ab 3 Uhr wir hier auf den quasi nicht vorhandenen Tischen getanzt. Und das bei ausgewählter, unorthodoxer und immer wieder überraschender Musikauswahl, die ihren roten Faden (meist 60ies) aber dennoch nicht verliert.
Strategisch gute Lage direkt am Spielbudenplatz/Reeperbahn und damit neben dem Clochard die einzige Bar, die auf dieser grauenhaften Meile zu empfehlen ist. Im Sommer kann man draußen sitzen, dann ist die Meanie Bar auch schon vor 0 Uhr bestens gefüllt.
Öffnungszeiten:
täglich ab 21
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Spielbudenplatz 5 (Reeperbahn)
20359 Hamburg
Tel: 040 - 319 60 87 (Bar)
Tel: 040 - 430 11 10 (Büro)
www.meaniebar.de
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Mutter
Im Souterrain eines typischen Hamburger Altbaus an der vielbefahrenen Stresemannstraße untergebracht. Wer hier reingeht, merkt oft erst, wenn er wieder herauskommt, dass der Morgen schon gegraut hat. Tränke der Subkultur mit gelegentlichem DJ-Programm, ansonsten ausgewählte und ansprechende Musik vom Band. Interieur besteht aus 60/70-Deko und DDR-Chic: Hier wollte man Berlin-Mitte kopieren, wie es nie war. Wenn man rechtzeitig kommt, hat man ein recht gemütliches Plätzchen, an dem man dann die Nacht verbringen kann, für die anderen muss später am Abend ein langer Flurschlauch zum Stehen reichen. Publikum ähnlich wie im Saal 2, aber evt. dem Alkohol noch etwas zugeneigter. Nichts für Asthmatiker und eingefleischte Nichtraucher - selbst als Raucher bekommt man im Laufe der Nacht Atemnot.
Öffnungszeiten:
So-Do: 20-4
Fr/Sa: 20-6
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Stresemannstr 11
22769 Hamburg
Tel: 040 - 431 82 106
keine Webadresse bekannt
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Saal 2
Sehr entspanntes Lokal, es gibt nicht wenige, die den Saal als ihr Wohnzimmer bezeichnen. In der ehemaligen Metzgerei geht es gemächlich zu. In Ruhe frühstücken, Zeitung lesen, Becks trinken, alles meist ohne die auf dem Schulterblatt sonst mittlerweile leider übliche Pinneberg/Eppendorf-Connection. Wer hier einen Galao bestellt, bekommt leider dennoch etwas und das sogar im Glas. Das Publikum bewegt sich hauptsächlich zwischen 25-40, die Besucher altern mit den mit der Hamburger Musikszene verbundenen Besitzern. Musikalisch läuft daher schwerpunktmäßig das, was man in den 80ern mal Independent nannte und natürlich alles aus der Hamburger Schule. Der Schlagzeuger der Band Blumfeld verdiente sich hier sogar bis vor wenigen Jahren noch ein paar Mark nebenher und servierte seinen Fans Milchkaffee. Weitere Verzehrtipps: Nachmittags sollte man den Käsekuchen zu sich nehmen. Abends gibt es nichts mehr zu essen. Zu jeder Tageszeit ein netter Treffpunkt, Aufregendes sollte man aber nicht erwarten.
Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 12 - open end
Sa/So: 11 - open end
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Schulterblatt 83
20357 Hamburg
Tel: 040 439 28 28
keine Webadresse bekannt
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Strandperle
Eine Hamburger Institution und daher in dieser Auflistung fast fehl am Platze. Vor drei Jahren wäre es hier noch keine Erwähnung wert gewesen, aber nachdem mittlerweile mehrere Jungunternehmer in der neuen Luxusmeile nahe des Hafenklang tonnenweise Sand aufgeschüttet haben und dort das ganze autofahrende Ibizavolk anziehen, kann man es sich an der Strandperle wieder gemütlich machen und darauf hoffen, dass ein großer Teil der ungeliebten Gäste fernbleibt - es trennt sich dank Wettbewerb nun also die Spreu vom Weizen. Es bleibt dennoch unverständlich, wieso man den dortigen künstlichen Strand dem hier beginnenden echten Elbstrand mit fast karibikweißem Sand vorziehen sollte. Zumal eine hier erhältliche Bockwurst und ein Jever zu vertretbaren Preisen doch ehrlicher sind als ein Caipirinha zu Prolltechnosound auf beengtem Kunststrand. Im Sommer jetzt also noch mehr einen Besuch wert als früher - das Bier an der Elbe bei Sonnenuntergang und lauem Wetter ist und bleibt halt einzigartig.
Öffnungszeiten:
März-Oktober 11 - 23 Uhr
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Schulberg
22605 Hamburg
Tel: 040 - 880 11 12
keine Webadresse bekannt
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Sorgenbrecher
Kleine und schmale Kneipe an der Keipenstraße Hamburger Berg. Hier ohne Zweifel die netteste Kneipe. Für sie spricht vor allem das meist sehr gute Musik-Programm, sei es vom Band oder von gelegentlich für die Ehre aufspielenden DJs. Anfang der 90er war der Sorgenbrecher Wohnzimmer vieler Musiker der Hamburger Szene und damit natürlich auch mächtig von Groupies jeglichen Geschlechts frequentiert. Heute hingegen besticht der Sorgenbrecher durch etwas, was sonst keine der Bars am Hamburger Berg bieten kann: Es ist meist noch ein bisschen Platz darin. Das wird die Besitzer nicht freuen, den Besucher aber schon, wenn er auf der Suche nach etwas weniger Trubel in der Trubelhochburg Kiez ist. Ansonsten ist die Bar schlicht: Es gibt fast keine Sitzplätze, dafür aber einen in die Jahre gekommenen Addams-Family-Flipper.
Die Website ist mittlerweile auf dem aktuellen Stand und gibt über die anstehenden DJ-Termine Auskunft.
Öffnungszeiten:
So-Do: 21 - open end
Fr/Sa: 22 - open end
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Hamburger Berg 23
20359 Hamburg
Tel: 040 - 31 757 80
www.sorgenbrecher-hamburg.de
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La tazza d'oro
Das Café, benannt nach der dort angebotenen italienischen Kaffeemarke, ist ein Kleinod in Ottensen. Leider fast schon zu klein bietet es die üblichen Kaffeespezialitäten in einer lobenswerten Qualität an. Aufgrund des hohen Latte Macchiato-Konsums im Café bestellt man sich lieber Großmutters Cappuccino. Empfehlenswert dazu ist unbedingt der dünne Schokoladenkuchen. Wer Hunger auf salzige Kost hat, sollte einen Blick auf die nur wenige Speisen umfassende Tageskarte werfen - meist Pasta. Diese hat hier ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, sehr empfehlenswert! Im Sommer stehen auch draußen auf dem Bürgersteig Stühle und Tische. Es gibt außerdem einige der üblichen Italien-Devotionalien für den Außer-Haus-Verkauf.
Öffnungszeiten:
täglich 9-24
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Ottenser Hauptstr. 53
22765 Hamburg
Tel: 040 - 39 90 15 05
keine Webadresse bekannt
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Toast Bar
Recht kleine Bar im kleinen Keipenspot Wohlwill-/Thadenstraße. Nur Thekenbedienung, keine Küche. Nette Bar für den späteren Abend. Es hat sich dort als Konzept durchgesetzt, dass man Erdnüsse kostenlos gereicht bekommt, deren Schalen man gleich auf den Boden werfen darf/soll/kann. Das beruht auf der Legende, dass man das in Spanien auch so macht. Das stimmt zwar nach eigener Beobachtung in Maßen, aber in den spanischen Tapas-Bars geht sehr häufig jemand mit einem Besen an der Bar entlang, um die Vermüllung nicht ausarten zu lassen. Das wurde hier allerdings alles nicht nachvollzogen. Am frühen Morgen steht man daher in einem meterhohen Berg an Erdnusshülsen und sonstigem Müll. Dann stört es aber auch keinen mehr. Rauchfaktor 10 - zumindest im Winter bei geschlossener Tür. Wegen seines familiären Charakters trotzdem nett.
Öffnungszeiten:
täglich: 19 - open end
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Wohlwillstr. 54
20539 Hamburg
Tel: 040 - 431 82 339
keine Webadresse bekannt
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Unter den Linden
Das Cafe Unter den Linden, in kurzatmigen Fachkreisen auch UDL genannt, versucht im Innern etwas Intellektuellen-Kaffeehaus-Charme zu erreichen. Die Einrichtung ist im hinteren Teil recht gefällig im Oma-Stil, im vorderen Teil wird man aber eher an eine Eisdiele erinnert. Der große Umsatzbringer des Cafes ist jedoch die Außenfläche, auf der sich selbst schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Februar nicht wenige Wagemutige zu einem Sonnenbad mit Latte Macchiato, dem amtlichen Hassgetränk, hinreißen lassen. Das Frühstück ist, wenn man es nach einer Stunde einmal bekommen hat, sehr gut. Womit man auch schon beim Minuspunkt des UDLs wäre: Der Service ist unsäglich. Bei fast keinem Besuch kommt das auf den Tisch, was man bestellt hat - und wenn, dann mit erheblicher Verspätung. Aber zwei Pluspunkte seien zur Ehrenrettung noch angefügt: Es gibt jeden Tag eine kleine Bistrokarte, die meist sehr köstliche Speisen offeriert sowie eine kaum schlagbare Zeitschriften- und Zeitungsauswahl. Publikum: Eher mit Hochschulabschluss. Dass dies ein Künstlercafe ist, dürfte jedoch eine geschickt lancierter Hoax sein, auch wenn man gelegentlich Hamburger Musikern begegnet. Schließt recht pünktlich und ist daher eher etwas für tagsüber oder den frühen Abend.
Öffnungszeiten:
täglich: 10-1
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Juliusstr. 16
22769 Hamburg
Tel: 040 - 40 43 81 40
Fax: 040 - 40 18 67 52
www.cafe-unter-den-linden.net
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